Worauf es beim Waldkauf ankommt
- Bestand: Baumarten, Altersklassen und Pflegezustand entscheiden über Wert und Arbeit der nächsten Jahrzehnte. Mischbestände sind klimastabiler als Monokulturen.
- Boden und Wasser: Standortgüte und Wasserhaushalt bestimmen, was langfristig wächst.
- Erschließung und Zuschnitt: Wegenetz, Zufahrt und Arrondierung machen den Unterschied zwischen Liebhaberstück und bewirtschaftbarem Besitz.
- Rechtliche Lage: Bestehende Jagdpacht, Wegerechte und Auflagen gehören vor dem Kauf auf den Tisch.
- Jagdwert: Wildvorkommen, Ruhe und Struktur. Ab 75 Hektar in einer Hand wird Ihr Wald zum Eigenjagdbezirk, mit eigenem Jagdausübungsrecht.
Vom Waldgrundstück zur Eigenjagd

Die 75-Hektar-Grenze des Bundesjagdgesetzes ist für viele Käufer das eigentliche Ziel: der eigene, zusammenhängende Besitz, auf dem Sie das Jagdausübungsrecht selbst innehaben. Wir denken den Waldkauf deshalb von Anfang an jagdlich mit: Welche Fläche lässt sich arrondieren, wo schlummert Entwicklungspotential, was lässt sich durch Veredelung heben? So wird aus einem Forstinvestment ein Revier mit Charakter.
Wo wir Waldflächen vermitteln
- Wald kaufen in Brandenburg: Kiefern, Heide und große zusammenhängende Flächen.
- Wald kaufen in Niedersachsen: Heide, Moor und gewachsene Reviere.
- Wald kaufen in Sachsen: Mischwald und Mittelgebirgslagen.
- Wald kaufen in Bayern: Bergmischwald und höchste Nachfrage.
Unser Schwerpunkt liegt auf Nord- und Nordostdeutschland, wo große zusammenhängende Flächen noch erreichbar sind. Aktuelle Objekte finden Sie in unseren Revierprofilen.
Wir reden Ihnen kein Objekt schön. Passt eine Fläche nicht zu Ihrem Ziel, sagen wir Ihnen das vor dem Kauf, nicht danach.Unser Grundsatz, auch auf der Käuferseite
Neue Reviere zuerst sehen
Besondere Eigenjagden und Waldflächen wechseln oft diskret den Besitzer, bevor sie öffentlich werden. Unser Netzwerk erfährt zuerst davon.
Zum Revier-Newsletter ↗Häufige Fragen zum Waldkauf
Worauf sollte ich beim Waldkauf achten?
Entscheidend sind Bestand (Baumarten, Alter, Zustand), Bodenqualität und Wasserhaushalt, Erschließung, rechtliche Verhältnisse wie bestehende Jagdpacht sowie der jagdliche Wert der Fläche. Ein günstiger Hektarpreis nützt wenig, wenn Substanz oder Zuschnitt nicht tragen.
Ab wann wird ein Waldgrundstück zur Eigenjagd?
Zusammenhängende Flächen ab 75 Hektar in einer Hand bilden nach dem Bundesjagdgesetz einen Eigenjagdbezirk. Einzelne Länder setzen höhere Grenzen, in Bayern rund 81,7 Hektar. Mit dem Eigenjagd-Status jagen Sie selbst oder verpachten die Jagd, das erhöht Nutzen und Wiederverkaufswert.
Lohnt sich Wald als Kapitalanlage?
Wald ist ein Sachwert mit langen Zeiträumen, laufenden Pflichten und überschaubaren laufenden Erträgen. Wer nur Rendite sucht, findet einfachere Anlagen. Wer Substanz, Verantwortung und jagdliche Nutzung verbinden will, findet kaum etwas Besseres. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Fläche zu welchem Ziel passt.
